Binger Seniorenlotsen

Brückenbauer im Netzwerk der Seniorenarbeit

•Dinge gemeinsam angehen

•Motivation und Unterstützung

•Aktivierung

•Teilhabe ermöglichen

•Autonomie stärken

Hintergrund für Teilnahme am Modellprogramm "Selbstbestimmt im Alter":

• Wunsch vieler Menschen: auch bei zunehmendem Hilfebedarf in der vertrauten Umgebung zu verbleiben

• Selbständiges und Selbst-bestimmtes Leben solange wie möglich

Hilfe der Seniorenlotsen unterstützt Autonomie: 

•Autonomes Handeln auch Anspruch älterer Menschen
•Autonomes Handeln und Entscheiden von Informationen und deren Aufbereitung abhängig
•Unterstützung notwendig (Aufklärung, Bildung, Information), um Autonomie zu ermöglichen

in Situationen wie:

·Bei Entlassung aus dem Krankenhaus/ aus Kurzzeitpflege und Übergang in häusliche Umgebung
·Unterstützung in häuslicher Umgebung
·Als Nachbarschaftshilfe im eigenen Viertel

·Unterstützung in „Umbruchsituationen“ -·Äußere und innere Veränderungen

Beispiele für konkreten Unterstützungsbedarf:

•Arztbesuche/ Gesundheitsentscheidungen
•Vermittlung helfender Dienste (Pflegedienst)
•Beantragung von Sozialleistungen (Pflegeleistungen, Hilfe zur Pflege, Schwerbehinderungsausweis,...)
•Digitalisierung
•Bankgeschäfte, Geld, Rechnungen, Schulden
•Wohnungsangelegenheiten
•Behördenangelegenheiten
•Erbangelegenheiten

Mögliche Tätigkeitsfelder:

• In den Seniorenbüros: Unterstützung der Vorsorgeberatung und Unterstützung im Alltag

• in stationären Einrichtungen: Unterstützung beim Einzug/ Übergang

• Einbindung in vorhandene Dienste: z. Bsp.: Malteser Demenzdienst/ Hospizdienst

• Als Nachbarschaftshilfe im eigenen Viertel

• Bei Entlassung aus dem Krankenhaus/ aus Kurzzeitpflege und Übergang in häusliche Umgebung

• Vermittlung durch Betreuungsbehörde: bei Überprüfung rechtlicher Betreuung als „andere Hilfe“

• Unterstützung in häuslicher Umgebung

• Unterstützung in stationärer Senioreneinrichtung oder anderen Wohnformen

Ziele des bundesweiten Modellprogrammes 

• Förderung von selbstbestimmten Vorsorgeregelungen für die Zukunft durch Information wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

• Unterstützung im Vorfeld rechtlicher Betreuung

• Stärken insbesondere der sogenannten „anderen Hilfen“ wie Familienangehörige, Nachbarschaft und andere ehrenamtlich Engagierte als Vertrauenspersonen

Qualifizierung der Seniorenlotsen – Themen:

• Älter werden – Älter sein: Veränderungen im Alter

• Einführung in Vorsorge, Betreuungsrecht, Kranken,- und Pflegeversicherung, Renten-versicherung, Teilhaberecht

• gelingende Kommunikation und Gesprächsführung mit Senioren

• Netzwerke und Angebote für Senioren sowie Angehörige vor Ort

Seniorenlotsen sind Ehrenamtliche

die Senioren unterstützen möchten

Das können sein:

• bereits ehrenamtlich Tätige in der Seniorenarbeit

• Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren möchten

• Angehörige für Ihre unterstützungsbedürftigen Bezugspersonen

• Nachbarn in ihrem Wohnumfeld

Rolle des Treff im Stift/ Seniorenbüro im Quartiersbüro

- Vermittler von Seniorenlotsen

- Begleitung der Ehrenamtlichen als Gruppe der Seniorenlotsen

- Begleitung und fachliche Anleitung

Fachliche Begleitung und Anleitung

Die fachliche Begleitung und Schulung der Seniorenlotsen sowie die Vermittlung erfolgt gemeinsam mit:

Betreuungsverein
des Caritasverbandes Mainz e.V.
Betreuungsverein
der Arbeiterwohlfahrt Mainz-Bingen e.V.
•Persönlich und fallbezogen
•als Gruppe durch die Anlaufstelle/ Quartiersbüro/ Betreuungsvereine
•insbesondere in Form der monatlichen Stammtische

•Tätigkeit im Team
•Seniorenbüro im Hintergrund

Vermittlung über 

Sprechstunde des Seniorenbüros im Treff im Stift: Dienstag von 10-14 Uhr im Quartiersbüro

„Treff im Stift“, Mainzer Straße 19-25, 55411 Bingen

Tel: 06721-9121-519

E-Mail: a.nichell-karsch@st-martin-bingen.de

Betreuungsverein
des Caritasverbandes Mainz e.V.
Betreuungsverein
der Arbeiterwohlfahrt Mainz-Bingen e.V.
Rochusstraße 8, 55411 Bingen Saarlandstraße 30, 55411 Bingen
06721-9121-30 06721-2954

sowie über Partner des Arbeitskreises Altenhilfe

- Heilig-Geist-Hospital (Sozialdienst)
- Pflegestützpunkt
- Malteser Hilfsdienst/ Hospiz/ Demenzdienst/ Besuchsdienst
- Sozialpsychiatrsicher Dienst des Landkreises Mainz-Bingen/ Betreuungsbehörde
- Sozialdienst im Seniorenzentrum Stift St. Martin/ andere Altenheime
- Caritas Sozialstation

Erfolgsfaktoren des Projektes: 

•Klärung von Bedarfen und vorhandenen Ressourcen
•Klärung von Vorsorgemöglichkeiten (Vollmachten, Teilbereiche)
•Übernahme von Vollmachten zur Erfüllung einzelner Tätigkeiten im Auftrag der Hilfesuchenden im Gegensatz zu umfassender Vorsorgevollmacht
•Vermeidung oder Verzögerung von Betreuung
•Aktivierung der Hilfesuchenden
•neue Form des Ehrenamtes
•Arbeiten im Team
•Vermittlung durch Betreuungsbehörde, die Seniorenlotsen bei Klärung einer rechtlichen Betreuung als „andere Hilfe“ einsetzt
•Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden und dem Netzwerk vor Ort bei Qualifizierung, Begleitung und Vermittlung
•Basis: Netzwerk der Profis/ Hauptamtlichen im Hintergrund - Kooperationen vor Ort ausbauen, pflegen und nutzen
•Rahmenbedingungen des Seniorenbüros (Hauptamt, Begleitung,..)
•Offene und lernbereite Ehrenamtliche, die sich immer wieder fallbezogen einarbeiten, weiterbilden und informieren
•Ältere Menschen, die Unterstützungsangebote annehmen und als Zugewinn an Lebensqualität aktiv nutzen
Das Projekt ist gefördert durch:  und wird fachlich begleitet von der: