Kooperationspartner

Kooperationen

ASta der TH Bingen 

Gemeinsam mit dem ASta der TH Bingen wird es nunmehr ein Repair-Café mit zwei Standorten geben:

  • am 2. Donnerstag im Monat beim ASta der TH Bingen
  • am 4. Mittwoch im Monat um 17 Uhr im Treff im Stift Somit ist ein 14-tägiges Angebot entstanden, bei dem Dinge des täglichen Gebrauches unkompliziert repariert werden.

Herbstfest im Stadtteilzentrum ZWO ZWO Bingerbrück 

Auch beim Herbstfest am Samstag, den 27. Oktober 2018 von 15 bis 20 Uhr ist das Repair-Café mit dabei. Auch hier werden Reparaturen vor ort durchgeführt. Reparaturgegenstände können mitgebracht werden. 

Fahrradhilfe Bingen fusioniert mit neuem Repaircafe

Über 100 Bikes an Neubürger übergeben/ Neues Konzept mit Schwerpunkt Reparatur

Am 30.April 2016 wurde die Fahrradhilfe Bingen ins Leben gerufen und eröffnete, unterstützt und gefördert durch den Verein Wegweiser e.V., der Technischen Hochschule Bingen, den Verein „Mainz 05 hilft“ und das Netzwerk Flüchtlingshilfe der Stadt Bingen, eine Werkstatt auf dem Gelände der TH in Büdesheim.

Bis zum Juni 2017 konnten so über 100 gespendete Fahrräder, die in ehrenamtlicher Arbeit gesammelt und instandgesetzt wurden, an Neubürger mit Migrationshintergrund übergeben werden. Anfang des Jahres 2017 wurde die Nachfrage nach Fahrrädern langsam rückläufig, da es immer weniger Zugänge von Flüchtlingen gibt. Ein gutes Beispiel ist hier die Situation im Wohnheim in Bingerbrück, das durch die Flüchtlingshilfe Bingerbrück betreut wird. Waren dort zu Spitzenzeiten bis zu 37 Personen untergebracht, sind es zur Zeit nur noch 9. Die Flüchtlingsunterkunft in der Martinstraße wurde durch die Stadt Bingen bereits geschlossen. Die Unterkunft im ehemaligen „Knüllergebäude“ in Dietersheim soll folgen.

Mitten in die Überlegung wie die Fahrradhilfe weitergeführt werden soll, kam die neue Initiative zur Gründung eines Repaircafés, dass es schon in vielen umliegenden Städten gibt und sich nun auch in Bingen etablieren soll.

Defekte kleine mechanische und elektronische Geräte sind oftmals zum Wegwerfen viel zu schade. Reparieren statt wegwerfen ist darum die Devise der freiwilligen Mitarbeiter des Binger Repaircafés. Jeden letzten Mittwoch im Monat findet es im„ Treff im Stift“ im Altenheim St.Martin in der Mainzer Strasse 19-25 von 18 bis 20 Uhr statt. Das Prinzip ist einfach: Die Besucher bringen Defektes mit und reparieren diese im Repaircafé gemeinsam mit einem Fachmann. Auch Näharbeiten können dort erledigt werden. Dabei können die Besucher selbst die dafür notwendigen Handgriffe lernen und bekommen von den Fachleuten wichtige Tipps. Das Motto lautet „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das Angebot ist kostenlos und weitere freiwillige fachkundige Helfer werden in allen Bereichen gesucht, so auch im Bereich der Fahrradreparatur.

An dieses Angebot soll nun auch die Fahrradhilfe Bingen angegliedert werden. Das vorhandene Werkzeug der Fahrradhilfe ist der Grundstock für fachgerechte Reparaturen. Durch das Konzept des gemeinsamen Arbeitens sollen auch die Neubürger mehr eingebunden und somit ein weiterer Mosaikstein zur Integration hinzugefügt werden.

Weiterhin sollen bei Bedarf auch gespendete Fahrräder aufbereitet und ausgegeben werden. Ansprechpartnerin ist hier Frau Nevim Süngü-Yilmaz als Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Bingen, die ihr Büro ebenfalls im Stift am Altenheim hat.

Oliver Diderich, der Initiator der Fahrradhilfe Bingen, verspricht sich von der neuen Konstellation und der Zentralisierung eine gelungene Fortsetzung des Grundgedankens. Unterstützt wird er hierbei von Frau Nichell-Karch der Quartiersmanagerin des „Treff im Stift“, Frau Nevim Süngü-Yilmaz und dem Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Bingen, Stefan Bastine.

Jan Rickel, als 1.Vorsitzender des Fördervereins Wegweiser e.V möchte sich rückblickend besonders beim Präsidenten der TH Bingen Prof. Dr. Becker, der das Projekt auch weiter unterstützt und Lagerplatz im alten TH Gebäude in der Stadt zur Verfügung stellt, dem scheidenden Werkstattmeister Hans-Josef Wenzel sowie dem Förderverein „Mainz05hilft“ , der Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland und der Sparkasse Rhein-Nahe bedanken. Ohne die Mithilfe dieser Mitstreiter und Förderer wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen und könnte auch nicht erfolgreich weitergeführt werden.